
Sechs Jahre nach der Präsentation des Levante, seines ersten SUV, hat Maserati gerade die Einführung des Grecale, des kleinen Bruders von Levante, angekündigt, der in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen wird. Wie der italienische Hersteller auf einer Präsentationsveranstaltung in Mailand angekündigt hat, ist das Modell für Konkurrenzfahrzeuge im Stil des Porsche Macan, des BMW X4 oder des Mercedes GLC bestimmt. Der SUV ist 4,90 Meter lang und ist technisch eng mit dem Jeep Grand Cherokee und dem Alfa Stelvio verwandt. Sein Design ist jedoch völlig neu. Auf der Außenseite präsentiert es das Aussehen des MC20-Supersportwagens, im Inneren befinden sich große Bildschirme und der Alexa-Sprachassistent. Im Inneren befinden sich das traditionelle Maserati-Zifferblatt, das zum ersten Mal in digitalem Format verfügbar ist, und neue Schalter, die den Schaltwahlhebel ersetzen. Neben dem neuen Fahrkonzept will der Maserati mit mehr Beinfreiheit auf den Rücksitzen, großen Stauräumen und einem großzügigen 570-Liter-Kofferraum punkten. Der Motor basiert auf einem 2,0-Liter-Vierzylindermotor. Der mit Soft-Hybrid-Technologie ausgestattete Motor leistet je nach Ausführung 221 kW/300 PS oder 243 kW/330 PS und kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 240 km/h erreichen. Laut Maserati beträgt der Kraftstoffverbrauch von Vierzylindermotoren 9,2 Liter (CO2-Emissionen: 198 g/km); laut Maserati liegt der Kraftstoffverbrauch von Vierzylindermotoren bei 9,2 Litern (CO2-Emissionen: 198 g/km); der Verbrauch von Vierzylindermotoren beträgt 9,2 Liter (CO2-Emissionen: 198 g/km); der Verbrauch des V6 beträgt 11,2 Liter (254 g/km). Der italienische Hersteller will die mangelnde Nachhaltigkeit des Grecale mit einer vollelektrischen Version des Modells ausgleichen, die für 2023 angekündigt wurde. Diese Entscheidung markiert den Beginn der Elektrifizierung von Maserati, einer Strategie, mit der bis 2030 eine Marke für vollelektrische Autos sein soll. Bis 2025 plant der Hersteller, alle seine Modelle in elektrischer Version anzubieten. Wie die Tochtergesellschaft der internationalen Gruppe Stellantis auf einer Veranstaltung in Mailand angekündigt hat, wird das Unternehmen 2030 die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren einstellen. Elektromodelle erhalten den Spitznamen „Folgore“, was auf Italienisch „Blitz“ bedeutet. Der erste „Strahl“ des Werks in Modena wird die Neuauflage des zweitürigen GranTurismo sein, der 2023 auf den Markt kommen soll. Bald darauf folgt die elektrische Version des Grecale-Allrounders. Laut Maserati stehen der neue Supersportwagen MC20 und der große Levante-SUV für 2024 auf der Tagesordnung. Im darauffolgenden Jahr werden die emissionsfreien Limousinen Ghibli und Quattroporte folgen. Ab 2025 und für weitere fünf Jahre plant Maserati, parallel sowohl Verbrennungsmotor- als auch Elektrovarianten anzubieten. Bis 2030 wird der italienische Hersteller seinen Transformationsprozess abgeschlossen haben und das Sortiment der Marke wird voll elektrisch sein. Für seine Elektromodelle kündigte Maserati an, sich für eine neue Architektur mit 800-Volt-Technologie zu engagieren, die es unter anderem ermöglichen soll, die Batterien der Triebwerke so schnell wie möglich aufzuladen. Dieses Konzept umfasst bis zu drei Motoren: einen an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse. dpa
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